Ein neuer Tag

the_artists_garden_XI

Der neue Tag beginnt
mit schwacher Morgensonne
noch hinterm Berg versteckt
doch war nicht mehr von Nöten
dass dies ein Vöglein weckt

Der neue Tag beginnt
so ganz geheinmnisvoll
mit eines Vogels Ton
im kühlen Morgennebel
hört ihn das Kindlein schon

Der neue Tag nimmt Anlauf
und er gewinnt an Kraft
die Luft, so zart wie Seide,
mit lauem Wind die Wolken
ganz leicht beiseite schafft

Und frisch nimmt sie
das Kindlein
mit in die weite Welt
trägt’s über Berg und Tal

kreist überm gelben Feld
schwebt bis zum breiten Fluss
dort findet es die Mutter
und gibt ihm einen Kuss

Eva Hoffmann, 2016

(Bildquelle: „The Artist’s Garden at Vetheui“ Claude Monet https://de.pinterest.com/pin/223772675210814342/)

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Dieser Beitrag wurde unter Frühjahr, Kinderreime abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

30 Antworten zu Ein neuer Tag

  1. mickzwo schreibt:

    Ein wunderbares Gedicht mit einem schönen Bild dazu. Das fühlt sich wirklich gut an. Verbeugung!! mick.

    • wederwill schreibt:

      Lieber Mick, ach, wie mich das freut! Ich danke dir und grüße dich ganz herzlich zum Sonntagabend und wünsche dir einen guten Start morgen in die neue Woche!
      Herzlichst,
      Marlis

  2. minibares schreibt:

    Ich höre morgens meist ein fröhliches Vögelchen zwitschern.
    Dieses Gedicht ist so schön, frühlingshaft.
    Liebe Grüße Bärbel

    • wederwill schreibt:

      Liebe Bärbel, ich danke dir! Schon bald werden mehr und mehr Vögel morgens zwitschern und ich freue mich schon richtig darauf. Je älter ich werde, um so sehnsüchtiger erwarte ich Jahr für Jahr den Frühling 🙂
      Ganz liebe Sonntagabendgrüße sende ich dir,
      herzlichst Marlis

  3. kowkla123 schreibt:

    schönes Gedicht, ich wünsche einen schönen Mittwoch

    • wederwill schreibt:

      Lieber Klaus,
      danke für deinen Kommentar und ich sende dir ganz herzliche Sonntagabendgrüße und wünsche dir morgen einen guten Start in die Woche,
      herzlichst Marlis

  4. giselzitrone schreibt:

    Einen schönen guten Morgen ein schönes Gedicht schön Romantich liebe Grüße von mir und einen schönen Tag lieber Gruß Gislinde

    • wederwill schreibt:

      Liebe Gislinde,
      ich antwote auf deine lieben Wünsche zum Morgen mit den besten und liebsten Grüßen zum Sonntagabend und danke dir für deine schönen Worte! Für morgen wünsche ich dir einen guten Start in die Woche, dass sie weniger eisig und stürmisch wird und die Frühlingsgedanken schon Platz finden und die Welt endlich ein bisschen bunter wird und der Wind weicher…
      Herzlichst, Marlis

  5. bruni8wortbehagen schreibt:

    Schön, wie die Winde das Kindlein in ihrem Schutze tragen, liebe Marlis
    Manche Tage beginnen wie dieser in Deinen Zeilen, aber ich glaube, das war heute nur Evas Traum vom Frühling …
    Oder sah es bei Dir anders aus als hier bei uns?

    Liebe GuteNachtGrüße von Bruni

    • wederwill schreibt:

      Liebe Bruni, endlich komme ich zum Beantworten und danke dir ganz herzlich für deine schönen Worte. Vom Frühling kann man gerade tatsächlich nur träumen – eisig kalt weht der Wind… Aber der Winter darf das ja auch noch rechtmäßig tun – kalt und feucht und stürmisch wüten. Ich hoffe, dass er gestern, an diesem besonderen Tag für dich, sein winterliches Gebaren mit Sonnenstrahlen gemischt und die Kälte zum festlichen Glänzen gebracht hat 🙂 🙂 🙂
      Ganz herzliche Grüße sende ich dir und wünsche dir einen schönen Sonntagabend und morgen einen guten Start in die Woche,
      deine Marlis

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        Deine Worte sind jetzt wie ein letzter Abendgruss am Sonntag für mich.
        Manchmal macht auch der Winter Ausnahmen und schickt ein
        paar Sonnenstrahlen , liebe marlis
        Das hat er im übertragenen Sinn gestern für mich getan.
        Schmunzelgrüsse von mir an dich

      • wederwill schreibt:

        Das freut mich jetzt außerordentlich, dass zu hören und ich denke, du hast diese wohltuende Ausnahme auch sehr sehr verdient! Herzliche Abendgrüße an dich zurück

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        *lächel* schlaf gut,liebe Marlis

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        Liebe marlis.
        Mein Handy kann mich heute abend nicht leiden.
        Es hat an einen Markus abgeschickt und sich nicht davon abhalten lassen. Kannst du es löschen, bitte?

      • wederwill schreibt:

        ist bereits geschehen, ich habe gleich an die komische Autokorrektur gedacht 😉
        Gute Nacht, liebe Bruni
        🙂

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        *lach*,ja die war
        der bösewicht

  6. Emily schreibt:

    Der Frühling kommt auf leisen Sohlen. Vorsichtig. Die Sonne zeigt sich zart und weckt die Natur. Auch in uns.
    Wunderschöne Zeilen, liebe Marlis.
    Herzliche Grüße, Emily

    • wederwill schreibt:

      Liebe Emily,
      ich danke dir ganz herzlich für deine wunderbaren Worte. Ganz zart wird er kommen, der Frühling, auch wenn er heute wieder nur in den im eisigen Regenwind zitternden Schneeglöckchen zu erahnen ist.
      Ganz liebe Sonntagsgrüße an dich von
      Marlis

  7. alleinsein1974 schreibt:

    hört sich nach Frühling an….schönnn besonders bei dem Mistwetter:)

    • wederwill schreibt:

      Leider hört es sich immer noch nur nach Frühling an – zu finden ist er draußen auch an diesem Wochenende wieder überhaupt nicht (wenn man von den im Wind zitternden Schneeglöckchen mal absieht)
      Deshalb wenigstens sonnige Sonntagsgrüße an dich,
      Marlis

  8. einfachtilda schreibt:

    Das ist so schön und ich hoffe, dass mein Schwiegerpapa morgen so einen Tag irgendwo im Universum erleben kann. Er ging heute an einem grauen Tag von uns allein in die Ewigkeit und er liebte die Sonne…die Natur.

    LG Mathilda ❤

    • wederwill schreibt:

      Liebe Mathilda, das tut mir sehr leid! Und dennoch klingt es ungemein tröstlich, von der Ewigkeit zu lesen. Der Tod ist nicht als Gegenteil vom Leben, sondern vielleicht nur das Gegenteil der Geburt. Und wenn ich an die Ewigkeit glauben darf, dann auch daran, dass es dort wohl keine Einsamkeit gibt. Heute ist wieder so ein trüber Tag – und ich wünsche dir, dass die Tristesse sich nicht in deine Gedanken schleicht, sondern vielleicht eher ein Frühlingsahnen – wie bei den fabelhaften, spanischen Spatzen auf deinen wunderschönen Fotos!
      Herzliche Grüße sendet dir
      Marlis

  9. Flowermaid schreibt:

    … Tonklar dieser erste Ruf des Morgens… *lächel*

    • wederwill schreibt:

      Liebes Blumenmädchen, danke für deinen Gruß. Bei diesem überaus trüben Wetter kann man momentan lediglich nur von Blumen träumen – oder sich feine Blumen(fotos) ansehen 😉
      Herzliche Grüße sendet dir
      Marlis

  10. SätzeundSchätze schreibt:

    Das ist so hübsch – und hübsch meine ich im besten Sinne – so richtig – auch das im besten Sinne – lieblich, dass ích mir ganz fest morgen früh diese Stimmung erhoffe 🙂 Der Monet hat das Bild zu eurem Gedicht gemalt, gell? Liebe Grüße, Birgit

    • wederwill schreibt:

      Liebe Birgit, dein Kommentar stimmt mich jetzt ganz fröhlich und deine sonnigen Worte trösten mich über das windig-kühle Dilemma draußen hinweg. Doch will ich nicht übers Wetter jammern wie eine alte Jungfer, denn noch ist der Winter ja rechtmäßiger Herrscher – doch die Betonung liegt auf „noch“!
      Und ich übe schon mal hin und wieder einen kleinen Tanzschritt, denn du weißt was losgeht, wenn die Straßen nicht mehr glatt sind 😉
      Ich wünsche dir ein richtig schönes Wochenende (mit der Betonung auf „richtig“ und „schön“) 🙂

  11. eleucht schreibt:

    Es gibt noch Romantik. Das freut mich. 🙂
    LG, Eberhard

    • wederwill schreibt:

      Lieber Eberhard! Vor allem der Frühling verführt ja regelrecht zur Romantik. Oder vielleicht fällt es da nur leichter, sich manchmal dazu zu bekennen? Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und denke an meine vogtländisch-erzgebirgisch-sächsische Heimat, die die romantischsten Plätze birgt (oder verklärt da die Erinnerung an die Jugend nur so manches?) und ich werde mich mit ein paar Schneeglöckchen auf dem Tisch gegen das letzte Gezappel des winterlich kalten Windes wappnen.
      Herzlichst, Marlis

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