Archiv der Kategorie: was uns der Alltag zeigt

Katzenjammer (Bacchanal oder einfach ein Rimaugedicht)

Im Traum sehe ich dich weinen um alles und wiederum auch nichts der Grund liegt in uns verborgen das ist der Sinn des Gedichts In meiner Küchenkammer wein‘ ich nun hier allein der Grund für mein Katzengejammer kann nur der … Weiterlesen

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Der Feingeist (Benn Wederwill)

Mein gebildeter Kollege, einer wie ihn jeder vielleicht kennt ist das, was man im Allgemeinen einen edlen Feingeist nennt: Früh sitzt er lang genießerisch am reich gedeckten Frühstückstisch das Ei bedarf besond’rer Sorgfalt ja nicht zu hart, ja nicht zu … Weiterlesen

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Frauentagsgedanken

Selbsttäuschung Mein Katzenfräulein, weiß und schön kann hocherhobenen Hauptes gehn genießt den Tag und freut sich sehr als ob der Frauentag nicht nur einzig für Menschendamen wär (Eva Hoffmann) Wanda Wulz, Cat and I (http://www.flickr.com/photos/66705615@N00/116373336/) Frauenhände Behutsam und geschickt, so … Weiterlesen

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Verpasste Gelegenheiten

Der englische Musiker Ian Dury war infolge einer Poliomyelitisinfektion seit seinem frühen Kindesalter behindert. In einem Interview antwortete er auf die Frage, ob er dadurch im Leben etwas verpasst habe: „Den einen oder anderen Bus vielleicht.“ Das Leben ist ein … Weiterlesen

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Am Fenster

Am Fenster (Eva Hoffmann, 1989) Ich sah dich am Fenster stehen Mitten in der Nacht Frag jetzt nicht Wieso ich dich sah Woran hast du gedacht? Still hast du so dagestanden Hinter dir ein dunkler Raum Frag jetzt nicht Woran … Weiterlesen

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Die alte Frau im Park

Unbeirrt dreht sie die Runden um den See im alten Park in der Hand das Entenfutter denkt sie an den Schwanenteich an vergang’ne schöne Stunden in einem längst vergang’nen Reich Liebespaare küssten sich Ruderboote schwammen schaukelnd vor dem alten Bootsverleih … Weiterlesen

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Der Pfingstochse

Gepflegt ist er und duftet nach Moschus und Sandelholz sein Blick verklärt und verwegen sehr selbstgefällig und stolz Mit Schuhen handgefertigt und Hosen aus feinem Tuch den feinsten Ringen am Finger kommt gnädig er auf Besuch Getönt sind die grauen … Weiterlesen

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Er (ein Alltagsgedicht)

Sie wusste gut in welchem Haus er wohnte in welchem Fenster man ihn oft am besten sah wenn er am Abend eine Pfeife rauchte war sie oft gegenüber schon am Fenster da und hat er dann sein Abendbrot gegessen oft … Weiterlesen

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Sonett vom Zweifel an der Welt

Und manchmal zweifelt‘ ich was diese Welt wohl bringen mag ob wirklich nötig jeder Tag und ob sie hält, was sie verspricht Auch wenn es immer doch recht nett war (wenn auch nicht so, wie man’s erträumt) hatt‘ ich es … Weiterlesen

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Wenigstens manchmal (zum internationalen Kampf-und Feiertag)

Ich wünsche dir Kaltschnäuzigkeit! Nun sieh mich nicht so an – ich weiß gerade so wie du dass ich’s nicht leiden kann wenn jemand ungeniert und dumm zur Schau stellt seine Kraft und ohne Mitleid für den andern sich seine … Weiterlesen

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