Corona-Gedichte

Maskenpflicht

In deinen Augen sehe ich es blitzen
ich sehe nur an ihnen
ob du schmunzelst oder lachst
ob deine Lippen verräterisch sich kräuseln
du denkst, man merkt nicht, was du grade machst

In deinen Augen sehe ich den Kummer
ich sehe nur an ihnen
dass dich etwas traurig stimmt
dass Sorgen deinen Mund zusammenpressen
dass irgendetwas dir die gute Laune nimmt

In deinen Augen sehe ich die Lüge
wenn du mir sagst, was andere tun, sei dir egal
dich kümmert nicht, was in der Welt geschieht –
mich täuschst du nicht, ich seh‘ in deinen Augen
was kein andrer sieht

In deinen Augen sehe ich die Freundschaft
die Liebe und die Sorge, die Sanftheit
wenn du von deinen Freunden sprichst
ich kenne dich und trotz der Maske
verrät mir immer alles dein Gesicht

Dieser Beitrag wurde unter Liebesgedichte, was uns der Alltag zeigt abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Corona-Gedichte

  1. Sabine schreibt:

    Ich habe mich auch so gefreut, dich hier wieder zu entdecken.
    Wie passend dein Gedicht zu dieser Zeit. Dankeschön dafür.
    Liebe Grüße und alles Gute in dieser Zeit.

  2. theomix schreibt:

    Nach so langer Pause. Und dann ein unmaskiertes Gedicht.

  3. traeumerleswelt schreibt:

    Sehr schön geschrieben! 🙂

  4. versspielerin schreibt:

    wie schön, mal wieder etwas von benn zu lesen! jawohl, an den augen kann man vieles ablesen, man muss nur genau hinschauen, hineinschauen. 😉 seid herzlichst gegrüßt! diana

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