Für meine Kleine zum Geburtstag (Mit Dir)

Alles, alles ist viel schöner
hab ich dich, mein Herz, dabei
selbst das Schlechte wird viel leichter
was immer es auch sei.

Drum geh‘ ich in Gedanken immer
mit wohin dein Weg dich führt
das ist Glück für jetzt und ewig
Glück, das meine Seele spürt.

Drum halt‘ ich in Gedanken immer
deine liebe, warme Hand
eh‘ ich dich geboren hatte
hab‘ ich so etwas nicht gekannt.

Und so trag‘ ich dich stets im Sinn
glücklich hast du mich gemacht
vom allerersten Augenblick
hast du mir in mein Herz gelacht.

Mein Leben ist durch dich viel schöner
(wie sehr sogar – ermisst du nicht)
mit deiner Güte, deinem Lachen
kannst du allein die ganze Welt
ein kleines Stückchen schöner machen!

Eva Hoffmann, Für Chouchou zum Geburtstag, November 2014

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34 Antworten zu Für meine Kleine zum Geburtstag (Mit Dir)

  1. terencehorn schreibt:

    Wahres Gedicht! Unser Kleiner kommt bald auf die Welt. Dann werde ich ihm auch so was schreiben. Schönes Wochenende!
    Terence

    • wederwill schreibt:

      Danke für den schönen Kommentar und ich wünsche alles Gute und kann als dreifache Mutter schon vorausschicken, dass alles tausendfach schöner wird, als man es sich je vorgestellt hat!
      Alles Liebe und Gute,
      Marlis

  2. bruni8wortbehagen schreibt:

    Die Worte einer innig liebenden Mutter und wie sehr
    kann ich Deine Zeilen, nachvollziehen, liebe Eva ,
    und einen lieben Gruß an Chouchou

    Sehr herzliche Grüße von Bruni

    • wederwill schreibt:

      Endlich komme ich zum Antworten und danke ganz herzlich für deinen schönen Kommentar und den lieben Gruß, der bereits weitergeleitet ist 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück an Dich, liebe Bruni

  3. Emily schreibt:

    Wundervolle Zeilen ❤

  4. annmadlene schreibt:

    Liebe Grüße an euch! Es ist schön so etwas zu lesen! 🙂

  5. TBW-Pur schreibt:

    mit ❤ geschrieben , gefällt mir super gut !

  6. dunkelpoet schreibt:

    Ich muss zugeben, dass ich kein Freund des Reimes bin, aber es gibt Anlässe, da ist der Reim das geeignetste Mittel. Oft ist es nämlich so, dass durch das Stilmittel des Reimes eine banale Aussage aufgewertet wird und eine scheinbare Wichtigkeit erhält, die offenbar wird, wenn man mal alle Stilmittel übersieht und sich fragt: Was ist die eigentliche Aussage?

    Der Reim ist da obsolet, wo ein ‚Schicksalsdichter‘ die verlorene Liebe betrauert und im schlimmsten Fall noch ‚Liebe‘ auf ‚Triebe‘ reimt. Sowas kling makaber. Aber hier ist der Reim dazu da, eine Freude zu verstärken, ist schöne Beigabe, die das Wahrliche und Wahrhaftig schmückt als klangliche Beigabe. Einfach nur schön. Danke!

    LG Sven ❤

    • dunkelpoet schreibt:

      .. Wahrhaftige — meinte ich: ‚e‘ am Ende vergessen, sry 🙂

    • wederwill schreibt:

      Lieber Sven, Danke für deinen schönen Kommentar.
      Recht hast du, plumpe Reime sind ein Graus und lassen manchen guten Gedanken schnell platt und abgeschmackt wirken.Um so mehr freut mich, das du hier so lobende Worte gefunden hast.
      Mir selbst sind Reime manchmal willkommen, irgendwie dann, wenn sich die Worte wie von selbst gefügt zu haben scheinen. Dieser „Klassiker“ von Eva Strittmatter ist für mich
      ein gutes Beispiel für Reime, die einfach und doch richtig schön sind – finde ich zumindest…

      Vor einem Winter

      Ich mach ein Lied aus Stille
      Und aus Septemberlicht.
      Das Schweigen einer Grille
      Geht ein in mein Gedicht.

      Der See und die Libelle
      Das Vogelbeerenrot.
      Die Arbeit einer Quelle.
      Der Herbstgeruch von Brot.

      Der Bäume Tod und Träne.
      Der schwarze Rabenschrei.
      Der Orgelflug der Schwäne,
      Was es auch immer sei,

      Das über uns die Räume
      Aufreißt und riesig macht
      Und fällt in unsre Träume
      In einer finstren Nacht.

      Ich mach ein Lied aus Stille.
      Ich mach ein Lied aus Licht.
      So geh ich in den Winter;
      Und so vergeh ich nicht.

      Liebe Vorwinter-Grüße sendet Dir
      Marlis

      • dunkelpoet schreibt:

        Wunderschön, Danke dafür. Aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Dichter ihren Poems so eine getragene, heilige Stimmung geben, indem sie Adjektive wie „still“ oder „ruhig“ benutzen? Mir ist das bei den berühmten Gedichten eigentlich nie so aufgefallen, aber erst seitdem ich in den Blogs immer wieder auf Gedichte stoße, die nicht so ganz ruckelfrei und rein gereimt daher kommen, wurde mir gewahr, dass diese Texte gerade erst durch diese Adjektive ihre (künstlich aufgepfropften) Stimmung erhalten. Man fühlt sich immer irgendwie an Rilke erinnert und da haben sich wohl auch viele dran geschult und denken an ihn beim Schreiben. Aber es schadet ja keinem und lieber ein paar Reime selbst geschlagen, nach dem Motto: Nicht besonders fein der Reim, aber mein, als den Vormittag beim Ratschen im Treppenhaus vertan. So jedenfalls hat es mir mal unser Büchereileiter erklärt, der auch den Literaturclub leitet, der vornehmlich aus Hausfrauen und Rentnern besteht, die sich plötzlich alle als potentielle Goethepreisträger sehen. Na, ich meins nicht böse, aber lass mich auch mal ein wenig augenzwinkernd flachsen .. 😉

      • wederwill schreibt:

        Das Leben wird erst durch ein Augenzwinkenr interessant!
        Und deshalb lasse ich mich nicht abhalten, trotz deiner Warnung vor „Stille“ und anderen – wie sagst du?- salbungsvollen Worten, heute eine schöne Übersetzung einzustellen, in der eine Menge solcher Worte und sogar Übertreibungen vorkommen, die du nicht magst. Du musst auch immer mildernd gelten lassen, dass die Geschmäcker generell sehr verschieden sind, dazu noch Mentalitäts- und Geschlechterunterschiede kommen und das Alter darf man auch nicht ganz vergessen. Aber wie du schon sagst: Ob Rentner, Hausfrau, Professor oder Schüler – die Hauptsache ist manchmal ein gemeinsames Interesse oder eine gewisse Begeisterung!
        Ich wünsche Dir einen schönen Tag, mit vielen Gelgenheiten zum gütigen Augenzwinkern.
        Herzlichst,
        Marlis

  7. Chojin Bain schreibt:

    Alles Gute für die Kleine wünsch ich und herzlichste Grüße an die Liebe Eva

  8. giselzitrone schreibt:

    Ein wunderschönes Gedicht auch liebe Grüße von mir an das liebe Geburtstagskind Enkel sind doch was schönes.Lieber Gruß von mir.Gislinde

    • wederwill schreibt:

      Vielen Dank für deine lieben Worte und Grüße.
      Beim Enkelchen wirds wohl bei mir noch ein Weilchen dauern, die Älterste ist Anfang 20, die jüngste gerade erst einmla 12 geworden…
      Sei ganz lieb gegrüßt von
      Marlis

  9. Pecoraro-Schneider schreibt:

    Sehr schönes Gedicht!!

  10. nixe schreibt:

    Wunderbare Zeilen die ich als 3fache Mom nachfühle.
    Liebe Grüße

    • wederwill schreibt:

      Danke für deine Worte, ich habe selbst auch drei Mädels und mit jedem von ihnen ist es auf eine ganz besondere Weise schön!
      Herzliche adventliche Grüße von
      Marlis

  11. Lis schreibt:

    🙂 wunderschön ❤

  12. anudasa schreibt:

    Oh wie wunderbar 🙂
    Ein tolles Gedicht.
    ❤ liche Grüße von
    Froschi und Anudasa

  13. Ariana schreibt:

    ..wie schön, Glückwunsch an das Geburtstagskind und liebe Grüße an die strahlende Mutter. 🙂

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