Am Fenster

Am Fenster (Eva Hoffmann, 1989)

Ich sah dich am Fenster stehen
Mitten in der Nacht
Frag jetzt nicht
Wieso ich dich sah
Woran hast du gedacht?

Still hast du so dagestanden
Hinter dir ein dunkler Raum
Frag jetzt nicht
Woran ich denke
Weiß es selbst ja kaum

Du hast in die Nacht gesehen
Die tief und dunkel war
Frag jetzt nicht
Ob ich mich fürchte
Die Antwort wäre: Ja

(https://www.youtube.com/watch?v=se-8CsPBDF8)

Monsieur Hire (Les Fiançailles de M. Hire)

(http://doctorinsermini.files.wordpress.com/2012/03/monsieur-hire-3.jpg)

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25 Antworten zu Am Fenster

  1. Pingback: 11.3.14 Monday Music Mention – City ‘Am Fenster’ (At the window) | Sunflower Solace Farm

  2. nandalya schreibt:

    Das Lied habe ich vor einem Jahr bereits gefunden und schon damals sehr gemocht. Das Gedicht ist tief. Aber Angst auch nur ein Gefühl.

    • wederwill schreibt:

      „Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.“ (Ingmar Bergman) Aber was DU sagst, gefällt mir sehr sehr gut: Die Angst ist NUR ein Gefühl und eins, das man durchaus in den Griff bekommen kann… und wenn es zuerst einmal nur durch das kleine Wörtchen „nur“ ist. Also geben wir doch der Angst nicht die Macht, die Grenzen zu setzen, sondern setzen die Grenzen selbst!
      Danke für deinen schönen Kommentar!
      Herzlichst,
      Marlis

  3. giselzitrone schreibt:

    Einen guten Montag wünsche ich dir ein schönes Gedicht Großartig und die Bilder.Ich wünsche dir noch einen glücklichen Tag Gruß an dich Gislinde

    • wederwill schreibt:

      Liebe Gislinde, auch dir einen wunderschönen Tag mit Herbstsonne und tanzenden Blättern und der leichten und doch angenehmen Wehmut der kürzer werdenden Tage.
      Herzlichst,
      Marlis

  4. sheketechad schreibt:

    “ flieg ich durch die Welt.“ -This is what WordPress allows. The poem and the song are wonderful, and I appreciate being introduced to the song!

  5. bmh schreibt:

    Die Furcht kann uns schon begegnen, wenn wir nicht immer wieder sorgsam unsere Mitte hüten.
    Das Gedicht ist wunderschön.

    • wederwill schreibt:

      Vielen Dank!
      Die Mitte zu halten und zu hüten – wie schön gesagt. Manchmal fällt es ja nicht einmal leicht, die Mitte zu finden. Hat man sie jedoch erst einmal, trifft einen die Angst vielleicht nicht mehr so verletzlich an.
      Liebe Grüße,
      Marlis

      • bmh schreibt:

        Ich glaube, kein Mensch kann die Mitte immer halten, aber vielleicht immer öfter, hat man sie einmal in sich gespürt.
        Liebe Marlis, ich grüße Dich von Herzen
        Barbara

      • wederwill schreibt:

        Liebe Barbara, da hast du sehr recht, erst wenn man das innere Gleichgewicht einmal kennengelernt hat, die innere Mitte erspürt hat, weiß man, wonach man streben und suchen kann.
        Vielen Dank für deine Anregungen, deine schönen Gedichte insgesamt! und ganz liebe Grüße zum Sonntagabend!
        Herzlichst,
        Marlis

  6. anudasa schreibt:

    „Am Fenster“ ist eins der schönsten Lieder die ich kenne. Mystik pur. Ich krieg jedesmal Gänsehaut wenn ich es höre.
    Auch das Gedicht ist wunderschön 🙂

    Ganz liebe Grüße von Froschi und Anudasa

    • wederwill schreibt:

      Mit so einer so süßen Assoziation hätte ich nicht im Traume gerechnet! Wenn man den Bären am Fenster sieht, muss man die Frage nach der Angst wohl icht mehr mit „ja“ beantworten
      🙂
      Herzliche Grüße,
      Marlis

  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    Du hast ihn gesehen und es hat die Sehnsucht in Dir geweckt.
    Da stand er und war sehr still, Dein Herz schlug Alarm, Deine Gedanken
    schlugen Purzelbäume und Du fragtest Dich, was das alles bedeutet…

    Es ist ein gutes Gedicht, die Worte sagen so viel
    Ich grüße die Dichterin herzlich und sehe sie sitzen, wie sie ihre Gedanken
    wieder einsammelt und ihnen ins Gewissen redet…

    Lächelnde Grüße von Bruni

    • wederwill schreibt:

      Ach Bruni, wie recht du hast, manchmal muss man einfach die Gedanken ausschütten, einsammeln und wieder neu ordnen, unnütze Sorgen abschütteln… Wenn das nur immer gleich gelingen würde.
      Wie komisch es doch oft ist, manchmal reicht ein kurzer, flüchtiger Augenblick, um Sehnsucht heraufzubeschwören…
      Danke für deinen schönen Kommentar und viele liebe Grüße an Dich,
      Deine Marlis

  8. eckisoap schreibt:

    oh ja. schön wars. hach. ♡

    • wederwill schreibt:

      ein „Hach“ zurück und liebe Grüße zum Montagabend und würde jetzt gern einen Blick durchs erleuchtete Fenster in die Seifensiederstube werfen
      🙂

      • eckisoap schreibt:

        komm vorbei, es gibt grade neue kaffeeseife 🙂 und dazu einen blick über die wiesen und in den kranich-himmel.
        🙂 ich freu mich über besuch.

  9. eckisoap schreibt:

    oh ja. schön wars. hach. ♡

  10. mannedante schreibt:

    Großartig! Vielen Dank für die Erinnerung! M.

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