Das Wesentliche (Eva Hoffmann)

Manchmal erträume ich für mich ein anderes Leben
und in dieser Gedankenzukunft ist alles verschlüsselt
damit mir niemand in meine Träume folgen kann
Und so erfinde ich es neu

Alle Möglichkeiten stehen mir dann offen und dennoch
ist in dieser Welt der unbegrenzten Möglichkeiten
jegliches unspektakulär: die Orte, an denen ich lebe, sind unberühmt
und ich möchte mit dir untergehen in der Masse

wir beide allein, unwichtig, niemand unter ganz vielen –
aber lebenswichtig füreinander

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19 Antworten zu Das Wesentliche (Eva Hoffmann)

  1. bruni8wortbehagen schreibt:

    Es gibt viele, die sich kein anderes Leben erträumen, aber unendlich viele, die überlegen, wie es wäre, ein anderes Leben leben zu können… eines, in dem die Träume wahr werden, indem alles Falsche zum Richtigen wird…

    Lebenswichtig für einander sein ist eine wundervolle Vorstellung.
    Von ihr träume ich

    Liebe Grüße von Bruni

    • wederwill schreibt:

      Gedanklich und träumerisch manche Möglichkeit durchzuspielen ist eine Freiheit, die jeder hat und glücklich der, der sie zu nutzen weiß….

      Schön wird die „Lebenswichtigkeit“ füreinander vor allem dann, wenn man sie freien und frohen Herzens zugeben kann, sich und dem anderen es einzugestehen vermag.
      Liebe Grüße zurück,
      Marlis

      • kopftext schreibt:

        “Lebenswichtig füreinander sein“ dieser Satz trägt die vollste Liebe. Ich frage mich jeden Tag, bemerkt man diesen Lebenswichtigen Menschen und ist die Neugierde auf andere Menschen gestillt, dass Gefühl nichts zu verpassen verschwunden und entsteht dadurch das sichere Gefühl vom Gegenüber?

      • wederwill schreibt:

        Ja, das mit dem Zugeben ist so eine Sache und auch, wie du schon schreibst, mit dem Erkennen, das manchmal leider auch erst nachträglich aufblitzt. Zugeben ist oftmals gar nicht so einfach, nicht einmal vor sich selbst – geschweige denn dem anderen gegenüber.
        Liebe Grüße,
        Marlis

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        wie recht Du hier hast. Wir möchten es vom anderen immer mal hören und kommt es nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer, dann werden wir unsicher, egal, wie groß unser Selbstbewußtsein sonst auch ist.
        Das Eingestehen, wie Du es so treffend formulierst, hat eine pflegende Bedeutung für diese Beziehung, die uns so unendlich wichtig ist.

        Herzlichst, Bruni

      • wederwill schreibt:

        ES muss nicht immer eine große Offenbarung sein, eine kleine „Festigung“hin und wieder tut es ja auch…
        liebe Grüße zum Sonntag von
        Marlis

      • bruni8wortbehagen schreibt:

        eine liebevolle kleine Festigung *leise vor mich hinlächel*, genau das wäre es, liebe Marlis… eine gute Vorstellung für mich

  2. Klausbernd schreibt:

    Liebe Eva,
    ist das ein feines Liebesgedicht?
    Herzliche Grüße von der hochsommerlichen Küste Nord Norfolks
    Klausbernd und seine munteren Buchfeen Siri und Selma

    • wederwill schreibt:

      Lieber Klausbernd, zumindest eine Liebeserklärung an das Wohltuende des unspektakulären Lebens, an die Alltäglichkeit… der Rest wohl angenehme Sehnsucht

      Ganz liebe Grüße zurück an die sommerliche Küste, zumindest den munteren kleinen Feenwesen wird sicher die Hitze nichts anhaben, können sie doch sorglos in den Schatten flattern…
      Herzlichst,
      Eva

      • Klausbernd schreibt:

        Liebe Eva,
        unsere kleinen Feenwesen leben nach der Devise „Some like it hot“ 🙂 Sie sind an den Strand geflattert. Ich finde es dort zu heiß, schwitz …
        Liebe Grüße von der Küste
        Klausbernd 🙂

  3. Andrea schreibt:

    Konzentriere dich auf das WESEN(t)liche dann gehts dir besser…..vielen DNK für deinen BESUCH bei mir zu meinem GEBURT(s)TAG……wünsche dir einen schönen ABEND….HERZlichst ANDREA:))

    • wederwill schreibt:

      Liebe Andrea, danke für deinen schönen heiteren Geburtstagsbeitrag, ich hoffe allen Gästen hat es so gut gefallen wie mir 🙂 und ich wünsche dir einen schönen Nachgeburtstagstag, meist kann man ja von den schönen Resten noch eine Weile zehren.
      Liebe Grüße,
      Marlis

      • Andrea schreibt:

        Von den RESTen kann ich zehren….JA das stimmt..und ich danke dir HERZlichst das du mich an meinem GEBURT(s)TAG besucht hast……hab einen guten FREI–TAG…HERZlichst ANDREA:))

  4. Ariana schreibt:

    …wunderschön, ist mir wie aus der Seele geschrieben. LG Ariana

  5. Heartafire schreibt:

    beautiful…I can’t praise this poetry enough, it is perfect.

  6. Chojin Bain schreibt:

    Sehr schön! Besonders das Unspektakuläre und Unberühmte in das man in der Masse untergeht hört sich negativ an aber ist voller Sehnsucht und Ruhe gefüllt finde ich.
    Liebe Grüße
    Farzam

    • wederwill schreibt:

      Lieber Farzam, Danke für deinen schönen Kommentar. Ja, jeder hat die Freiheit zu träumen, manchmal nutzen wir sie nur viel zu selten. Das Alltägliche kann so wunderbar und beruhigend sein, wenn man es in Harmonie und Ruhe erleben kann.
      Liebe Grüße,
      Eva

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