Versicherung

Ich will nicht wissen
was du tust, wenn du weg bist
ich will nicht wissen
woran du denkst
wenn du in andere Städte reist
und mit wem du redest

Ich will nicht klagen
wenn du fortgehst
dass ich allein bleibe
und nicht wissen
mit wem du dich triffst
am Abend oder nach der Nacht

Denn dieses Wissen
würde mich nicht beruhigen
aber ich will dir sagen
dass du immer willkommen bist
wenn du wiederkommst

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29 Antworten zu Versicherung

  1. versspielerin schreibt:

    loslassen … das ist in der liebe so wichtig.
    damit der andere völlig freiwillig wieder zu einem zurückkehrt.
    denn alles andere … wäre keine (wirkliche) liebe mehr.
    sehr vielschichtig!
    und ein wunderschöner text.
    mit lieben grüßen
    diana

    • wederwill schreibt:

      Vielen Dank, liebe Diana, für deinen schönen Kommentar! Wenn nur das Freiheit-gewähren nicht so schwer wäre, man braucht dazu Vertrauen aber noch mehr Selbstvertrauen. Loslassen in der Zuversicht, dass man nichts verliert, sondern gewinnt – wie schön, wenn man das kann.
      Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Marlis

  2. bruni8wortbehagen schreibt:

    hm, können wir das?
    Nicht neugierig sein und gelassen abwarten?
    Hoffen, daß die Wiederkehr das Wichtigste ist?

    Fragende Grüße von Bruni

    • wederwill schreibt:

      Liebe Bruni, wenn ich darauf nur eine Antwort wüsste… Die Freiheit und Großzügigkeit der Liebe, für jeden sieht das anders aus. Aber egal, ob man nun neugierig oder gelassen oder teilnahmslos wartet, die Hauptsache bleibt für mich die geöffnete Tür für das „Nachhausekommen“, wie weit man das auch fassen mag….
      Liebe Grüße an Dich,
      Marlis

  3. Vera Komnig schreibt:

    Ja, Liebe ist ein Kind der Freiheit.
    Lieben Gruß von Vera 🙂

    • wederwill schreibt:

      Liebe Vera, ja die Freiheit in der Liebe, für jeden erscheint sie anders und anders wichtig, die Hauptsache wird immer das Versöhnliche bleiben.
      Ganz liebe Grüße,
      Marlis

  4. Maren Wulf schreibt:

    Interessant, auch die Kommentare. Für mich hört sich das nicht wirklich entspannt an, eher ein bisschen nach zusammengekniffenen Augen und hochgeklappten Ohrmuscheln. (Denn dieses Wissen würde mich nicht beruhigen). Große Liebe? Danke für die anregenden Zeilen!

    • wederwill schreibt:

      Liebe Maren, ich lese auch gern die Kommentare zu den Beiträgen, manchmal bekommt man dann einen anderen Blickwinkel. Große, alles verzeihende Liebe, Selbstbetrug, dass man über den Dingen steht? Selbst eine Mutter (einen Vater), die (der) auf sein Kind wartet, könnte man sich vorstellen. Vielen Dank für Deinen anregenden Kommentar 🙂
      und liebe Grüße,
      Marlis

      • kopftext schreibt:

        Darin sehe ich für mich in meinen Erfahrungen die größte Liebe. In der heutigen Zeit werden die Partner wie kaputte Handys entsorgt um sofort ein Neues zu kaufen. Natürlich wäre es schön wen sich ewige Treue beweist und kein anderer Mensch einen neugierig macht, aber wir Menschen sind neugierig, darin sehe ich nun das eigentliche Problem, welches die Verletzungen mit sich bringt. Denn die Neugier bei dem Liebenden Menschen unterdrückt man eben um nicht verletzt zu sein, denn was zählt ist wer hat aus seiner Neugierde je gelernt?

      • wederwill schreibt:

        Die Sache mit der Neugier, fehlt sie, erscheint es manchmal auch wie Desinteresse. Und andererseits, ist die Liebe groß genug, und das bei beiden Liebenden, wie du schon schreibst, dann wird das Gefühl uns zeigen, wie es richtig ist zu handeln…
        Liebe Grüße zum Wochenende
        Marlis

      • kopftext schreibt:

        Aber die Angst steht im Weg.

      • Maren Wulf schreibt:

        Wie spannend, liebe Marlis! An die Mutter-(Vater-)Kind-Konstellation hatte ich noch gar nicht gedacht, aber auch für sie scheint die Versicherung wie geschrieben. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende!

  5. M. bloggt schreibt:

    Hat dies auf schreibtischmetamorphosen rebloggt und kommentierte:
    Das ist das Notwendige [Punkt] und in Zeiten von Smartphones mit Instantmessenger und Statusanzeige wohl auch immer schwieriger durchzuhalten. Nicht, daß es nicht ohnehin schwierig wäre, sich nicht zu oft zu fragen, was der andere tut, denkt, wen er/sie trifft usf. wenn er/sie nicht da ist. Was hart zu lernen ist, daß es auch manchmal etwas Distanz für Nähe braucht…

  6. minibares schreibt:

    Weise Worte,
    Das ist die große Liebe.
    Ganz liebe Grüße aus dem Münsterland nach Thüringen.
    Bärbel

  7. sichseinlassen schreibt:

    eine reife Einstellung, die man leider so oft nicht findet. 🙂

  8. giselzitrone schreibt:

    So schön wünsche dir einen schönen Tag lieber Gruß von mir.Gislinde

    • wederwill schreibt:

      Liebe Gislinde, vielen Dank für deine lieben Worte! Auch dir einen schönen Tag, ich hoffe, ihr habt nicht ebnsolches schwül-warmes Wetter wie wir hier – selbst die Katzen liegen nur träge herum, wobei sie das ja eigentlich (fast) immer tun 😉
      Liebe Grüße,
      Marlis

  9. nixe schreibt:

    So schön .. und ich bin gerad der Gegenpart

  10. SalvaVenia schreibt:

    Kein Vertrauen, keine Liebe, keine Versicherung. 🙂 Und danke für die vertrauten Zeilen.

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