Wie Majakowski Gedichte schrieb
an die Frau die er nie(mals) haben konnte
weil ihm nichts übrig blieb
hab ich begonnen aufzuschreiben
viel heimlicher die Kraft, die mich antrieb
Ganz andere Gründe sind’s, gewiss
die mich in Sehnsucht stürzen
wie ähnlich das Gefühl und der Gewissensbiss
die Ohnmacht keine Wahl zu haben
und ständig sagt man sich: Vergiss!
Zu kindisch scheint der Traum daran
dass jeder Gedanke verboten wird
doch hin und wieder, dann und wann
da wird man schwach, ganz heimlich gar
gibt man sich hin und denkt daran
(aus „Gedankensammlung über Poesie“)
wie wäre es schlimm, würden uns die Gedanken verboten.
Sie sind unser Geheimnis und unser geheimer Schatz, den uns niemand entreißen kann,
es sei denn, mit grober Gewalt…
Hätten die Dichter nie Liebesworte und Erinnerungen gehabt, wie arm wäre die Welt der Lyrik geblieben…
Herzliche Grüße von Bruni
Danke für deinen schönen Kommentar und ich sage noch: Wie arm wäre doch auch die Welt für manchen von uns ohne die Lyrik!
Ganz liebe Grüße an dich von Marlis
Schönes Gedicht ich wünsche dir eine gute neue Woche liebe Grüße von mir.Gislinde
und ich grüße herzlich zurück und wünsche einen schönen Sonntagabend