Aufbruch (Eva Hoffmann)

so warm und weich war deine Hand auf meiner Wange
so schön hätt‘ ich mir’s gar nicht vorgestellt

als ich mich doch gesehnt nun hab schon lange
wonach? nach Dir? nach einer fremden neuen Welt

ganz einfach hast du meine Hand genommen
als ob dies schlichtweg selbstverständlich ist

ich bin genauso selbstverständlich mitgekommen
obwohl das überhaupt nicht naheliegend ist

doch ist es so, als würd‘ ich dich schon lange kennen
als gäb‘ es niemals eine and’re Zeit

wir könnten beide uns kein Ziel für unser’n Aufbruch nennen
doch das, was vor uns liegt, erscheint uns hell und weit

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7 Antworten zu Aufbruch (Eva Hoffmann)

  1. ernstblumenstein schreibt:

    einfach leicht und beschwingt, aber trotzdem mit Tiefgang erzählt…

  2. Pingback: Sonntagsleserin KW #20 – 2014 | buchpost

  3. tanrak schreibt:

    großartig !!!

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