Emíle, Ernesto Perudas (aus dem Spanischen von B. Wederwill)

Er hat die Last seines schweren Pelzes zu tragen
im Sommer und auch im Winter
Sein Körper ist wie ein Segelschiff
das manchmal in der Brandung zu zerschellen droht
Und dann – dann braucht er einen Anker

Und einen Hafen, der ihm Schutz bietet
in der Nacht (und manchmal auch am Tag)
Arme, die ihn halten –
nur, damit er sich davon losreißen kann
für die Freiheit und die See

Weine nicht, er kann nicht anders
er liebt das Meer und die Brandung
und er kommt nicht mehr zurück

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2 Antworten zu Emíle, Ernesto Perudas (aus dem Spanischen von B. Wederwill)

  1. Chojin Bain schreibt:

    Wunderschön! Da schlägt mein kleines Meermannherz gleich einen Takt lang schneller. 😉

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