Sonett Nr. 7 (Edouard Arden)

Lass mich deinen Kopf für dich
Auf den samtenen Untergrund legen
Deine blassen blauen Augen zart wie Regen
Warm und süß und sommerlich

Einmal noch wie’s damals war –
Unbeschwert und ohne Sorgen
Dachten wir nicht an den Morgen
Doch Ach! – Es war schon alles klar

Wie soll ich nun die Sonne lieben?
Denn denk ich an die Zeit zurück
Ist mir von dir doch nichts geblieben

Und hätt‘ ich einen Wunsch nur frei
(vieles macht‘ ich ungeschehen) dass dieser Augenblick
Nur einmal noch wie damals sei

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3 Antworten zu Sonett Nr. 7 (Edouard Arden)

  1. finbarsgift schreibt:

    sehr schön geschrieben, lieber Ben,
    aber muss mann sich selbst so quälen?

    • wederwill schreibt:

      Ach lieber Lu, hast du denn noch niemals (Liebes-)Kummer gehabt und dich wenigsten ein bisschen zurückgesehnt??? Und manchmal, das sage ich jetzt mal so ketzerisch (E. Arden möge mir vergeben) „suhlen“ sich die Dichter auch ein klein wenig in der Wehmut, weil‘ so schön ist….
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
      Birgit

  2. ralphbuttler schreibt:

    Hat dies auf Auf dem Dao-Weg rebloggt.

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