Alltäglichkeit

Wir begegnen der Alltäglichkeit mit jedem Atemzug ohne es zu bemerken, sie schlingt uns auf und verändert unser Denken. Nur der Mutige wird sie erkennen und vernichten mit Ideen, die er hat, weil er mutig ist.
Steigen wir in die Bahn, sollten wir nicht denken: Wohin bringt sie uns? Sondern: Wer fährt die Bahn? Ist der Lenker fähig und bereit? Kaufen wir das Brot, sollten wir nicht denken: Wie werden wir es belegen? Sondern: Woher kam es zu uns auf den Ladentisch? Steckt darin noch die Würze der Vergangenheit?
Hört niemals auf, euch Fragen zu stellen. Und ihr, die ihr euch ekelt vor den Blutspritzern auf des Metzgers Schürze, vergesst nie, dass er selbst auch das Fleisch isst, das er gewonnen hat mit seiner bloßen Hände Arbeit!

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2 Antworten zu Alltäglichkeit

  1. Gerd Niederbach schreibt:

    Wederwill steckt voller Überraschungen, denkt man, er legt sich auf etwas fest, ist er beim nächstenmal wieder ein ganz anderer, als wollte er sich selbst nicht bekennen. Und doch habe ich immer das Gefühl, er ist ganz er selbst.

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